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Muskelaufbau für endomorphe Athleten

Ich nehme die Herausforderung an…

…oder auch die (verflixte) Woche #2.

Voll motiviert ging es weiter in die zweite Woche. Das mit der Ernährung wird so langsam einfacher, wenn auch trotzdem alles noch nicht so recht schmecken mag. Man weiss aber mittlerweile was man im Supermarkt einkaufen sollte und das macht es irgendwie einfacher. Beeren, Magerquark, Haferflocken,…

 

Sport klappt auch besser; Das Programm verinnerlicht sich, es liegen von mal zu mal mehr Hantelscheiben auf den Stangen ( wohl eher, weil man sich wieder an das maximal Mögliche herantastet, als das man riesige Kraftfortschritte macht) und auch der Schmerz bei den letzten ein bis zwei Wiederholungen eines Satzes wird erträglicher bzw. man traut sich langsam an die Grenze heran, sodass man sich sogar wieder Ermüdungssätze am Schluss zutraut.

Im Gym sieht man auch immer die gleichen Menschen. Bei uns sind das immer die drei gleichen Jungs und ich, wobei ich, mal vom subkutanen Speck abgesehen, im Vergleich nicht mal sooo schlecht in Form bin. Ausserdem motiviert es mich dann doch, wenn deutlich Jüngere besser in Form sind.

Auf der einen Seite weiss ich, dass ich  einen anderen Job mit anderen Stresslevel habe, aber auf der anderen Seite denke ich mir dann, dass das so trotzdem nicht gehen kann. Andere schaffen das ja auch?!?

Je nachdem, wie früh oder spät ich zum Training komme nehme ich mal einen Pre-Workout Booster. Ich gehe meist so ab 20.00 Uhr zum Sport, weil das Studio dann so leer ist, dass man ruhig und ohne größere Unterbrechungen sein Programm durchbekommt. Ich versuche in der nächsten Woche eine kleine Review zu meinen Boostern zu geben. Natürlich sind dabei alle Angaben völlig subjektiv. Ahnung von Lebensmittelchemie habe ich nämlich wenig:-).

Insgesamt sind also wenig unerwartete Dinge diese Woche passiert…

…wenn da nicht dieser scheiss Morgen auf der Waage gewesen wäre. Hatte eigentlich keinen Rückfall diese Woche. Okay ein Stück Butterkuchen am Donnerstag nachmittag mit den Kollegen gab es und einmal habe ich meine Card-Einheit am Mittwoch nachmittags ausfallen lassen, weil ich zu meiner Mum gefahren bin, die ich ewig nicht mehr gesehen habe.

Ich fühle mich gut, beim täglichen Blick in den Spiegel komme ich mir weniger speckig vor und man kann sogar schon ein Relief an Muskelgruppen erkennen und auch die Hautfalten (Man kneift sich ja doch auch mal in die „love-handles“) sind subjektiv weniger geworden.

Ich habe den Tag der Wahrheit aber auf Sonntags gelegt, weil ich ich den Status quo lieber nach einer abgeschlossenen Trainingswoche erheben möchte. Meist habe ich meine vier Einheiten Krafttraining Freitags eben noch nicht hinter mich gebracht.

Positiv ist ein Gewichtsverlust von ca. 1,8 Kilogramm zu verzeichnen. Der KFA ist aber von 22,2 auf 23,0% (also auch absolut leicht gestiegen) und die Muskelmasse soll absolut sogar um ein Kilogramm gesunken sein.

Das ist doch jetzt doof!

Das motiviert jetzt erstmal nicht sonderlich. Was zählt jetzt also? Die Waage? Das Gefühl? Oder ist es doch alleine die Optik?

Ich werde mich wohl die nächste Woche wieder weiter motivieren müssen, denn das Ziel ist ja bekanntlich das Ziel…

Bevor ich den Blogpost nochmal Korrektur gelesen habe sind die Laufschuhe für die Mittagspause morgen in die Sporttasche gewandert, auch wenn ich eigentlich am Leg-Day montags nicht Laufen gehe;

Ich nehme die Herausforderung an, Körper!

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2 Kommentare

  1. Olá

    wie misst du das mit dem KFA? immer am gleichen Tag der Woche? gleicher Zeitpunkt? am Vortag identische Nahrungsaufnahme?

    Solltest du auf eine Waage gehen die das automatisch errechnet brauchst du dich nicht Stressen, da kannst du 3 mal drauf gehen hast 3 Ergebnisse. Es gibt da bessere mittel, solltest du mal Google´n

    Beginne am besten mit dem Messen und notiere Dir deine Maße in einem Büchlein.

  2. Hallo Sven,
    ich habe gerade Deinen Abschnitt mit dem Wiegen gelesen.
    Ich gehe mal davon aus das du Dich auf einer Körperfett-Wage wiegst, welche
    das Bio-impedanz-Meßverfahren benutzt.
    Dazu möchte ich Dir gern folgende Info zukommen lassen:
    1. diese Waagen sind relativ in bezug auf die Messung des KFA sehr ungenau.
    2. besser ist eine Messung und Berechnung mit dem Kaliper,
    3.ich benutze zwar auch solch eine Waage, aber die Ergebnisse muss bzw. sollte man sehr genau in ihrem Verhältnis von Fett/Wasser und Muskelmasse bewerten.
    Dein Körper besteht in der gesamt Summe aus 100% diese 100% teilen sich auf
    in X% Fett, Wasser, Muskeln und Knochen.
    Dein Körper bleibt immer bei diesen 100% das einzige was sich ändert ist das Verhältnis von Fett,Wasser, Muskeln.
    Die Knochen können sich nicht von Heute auf Morgen um 0,5% verdichten und somit schwerer werden, dies ist ein sehr langsamer Prozess.
    Das soll heißen, das man sich die drei Ergebnisse Muskel, Wasser und Fett immer
    relativ zu einander anschauen muss, denn wenn du wenig Wasser im Körper hast und dich wenig gerade bewegt hast steigt dein Körperfettanteil Prozentual zu deinem Muskelanteil.
    Wenn nicht auf diese Wechselwirkung geachtet wird sagt mir das Ergebniss man hätte trotz Training(am Tag vorher) mehr Fett aufgebaut und Muskelmasse verloren-das ist aber nicht die Wahrheit, du hast nur Wasser verloren und diese Fettanalyse-Waagen berechnen nunmal nur das in Ihrem Verhältnis vom gesamt Gewicht, wenn du ein Liter Wasser verlierst im Körper, verlierst Du ein Kilo Gewicht auf der Waage daraus ergibt sich für die Berechnung der Waage die Verhältnissrechnung zum Fett nach oben zu korrigieren und die Waage sagt du hast Fett zu gelegt,
    wie gesagt es ist nicht korrekt, diese Ergebnisse sollten mit weitem Abstand bewertet werden.
    Mach weiter so gefällt mir, nur nicht entmutigen lassen,
    der morgendliche Blick in den Spiegel fördert die Wahrheit besser zu Tage wenn man auch diese Beobachtung des eigenen Körpers gelernt hat.

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