Endomorph_MotivationGerade Anfänger sind zu Beginn noch hochmotiviert und fiebern jedem Workout im Studio entgegen. Doch wer Woche für Woche eisern seinen Trainingsplan durchzieht, wird im Laufe der Zeit mit einer sinkenden Motivation zu kämpfen haben. Das ist völlig normal! Jeder Athlet kennt diese Hochs und Tiefs. Da gibt es Tage, an denen du Bäume ausreißen könntest – und schon am nächsten Tag fehlt dir die nötige Kraft, um überhaupt vom Sofa aufzustehen.

Leider besteht gerade an unmotivierten Tagen immer wieder die Gefahr, dass die disziplinierte Einstellung in Sachen Training und Ernährung zunehmend aufgegeben wird. Um den inneren Schweinehund zu besiegen, können dir eine Reihe von Motivationstipps weiterhelfen. Probiere aus, welche dich am besten „pushen“:

Musik hören

Viele Profisportler tragen während des Trainings oder vor wichtigen Wettkämpfen Kopfhörer. Mit der richtigen Musik können Emotionen geweckt und die Leistung verbessert werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob dir Techno, Rock oder Hip Hop gefällt. Lediglich sehr langsame und leise Stücke sind zur Motivation eher ungeeignet. Stell dir deine persönlichen Workout-Playlists zusammen und lass dich schon auf dem Weg zum Studio von der Musik treiben.

Videos ansehen

Portale wie „Youtube“ oder „MyVideo“ bieten dir eine große Auswahl an motivierenden Sequenzen von Profis und Amateuren. Dazu gehören unter anderem Kraftsport-, Bodybuilding- oder auch Kampfsportvideos. Hast du einen Athleten, einen Sportler oder einen Schauspieler der dich inspiriert? Schon wenige Minuten Videomaterial von stählernen Körpern oder herausragenden Trainingsleistungen können die Lust auf ein hartes Workout steigern. Am besten du nutzt die Suchfunktion der Portale und gibst Begriffe ein wie „Training Motivation“ oder „Bodybuilding Motivation“.

Neuen Trainingsplan erstellen

Um der Routine und einer gewissen Langeweile entgegenzuwirken, solltest du regelmäßig deinen Trainingsplan überarbeiten und neue Übungen ausprobieren. Auch Änderungen beim Trainingssystem, bei der Anzahl an Sätzen und den Wiederholungen oder der Uhrzeit für dein Workout können Abwechslung in den Trainingsalltag bringen. Ein solcher Wechsel bietet sich spätestens alle 3 bis 4 Monate an. Das fördert nicht nur die Motivation, sondern setzt auch neue Muskelreize im Training.

Trainingspartner finden

Hast du einen Kumpel, der gemeinsam mit dir im Studio trainiert? Motiviert euch gegenseitig zum Workout und feuert euch auch während der Übung an. Mit leichter Unterstützung des Trainingspartners sind zudem häufig ein oder zwei Wiederholungen mehr möglich, sodass der Muskel eine höhere Belastung erfährt.

Allerding ist es nicht jedermanns Sache mit einem anderen Athleten an der Seite zu trainieren. Wer viel quatscht oder unkonzentriert arbeitet, sollte womöglich auf einen regelmäßigen Trainingspartner verzichten.

Kurze Auszeit zur Regeneration

Es klingt komisch, aber ein paar Tage Auszeit vom Training können dich entscheidend weiterbringen. Wer regelmäßig trainiert, sich aber irgendwann schlapp und antriebslos fühlt, sollte womöglich 3 bis 4 Tage auf Workouts verzichten. Der Körper nutzt die Zeit, um sich ausgiebig zu regenerieren. Im Anschluss daran steigst du umso kraftvoller wieder in dein Training ein. Du wirst merken, dass dich eine solche Auszeit nicht zurückwirft, sondern die Erholung dich häufig zu Höchstleistungen befähigt.

„Erst die Arbeit, dann das Vergnügen“

Wenn du aus der Schule oder von der Arbeit kommst und dich vor den Fernseher oder den Computer setzt, ist es eigentlich schon zu spät. Danach noch ins Studio zu gehen fällt in der Regel umso schwerer. Versuche dein Workout möglichst erst durchzuziehen, bevor du zuhause entspannst. Danach kannst du ohne schlechtes Gewissen tun und lassen was du willst.

Fotos © Brendan C | Flickr.com